Die Holzabfuhr bei kleinen und kleinsten Verkaufseinheiten oder Polter bereitet den Kunden der FBG mehr und mehr Verdruss. Logistikdienstleistung ist teuer und kleine Einheiten die ohne Zuladung im Wald auf den Abtransport warten machen den Transport teuer und zeitaufwändig.

Beim Hauptsortiment Stammholz (ST) oder Standardlänge (SL) sollte eine halbe LKW Ladung (14 fm) – besser eine ganze (28 fm) – die Mindestliefermenge sein. Ist die Mindestliefermenge unterschritten muss das Holz zu anderen Poltern gerückt werden, damit es zusammen mit diesem Angefahren und aufgeladen werden kann. Dazu Holz von unterschiedlichen Waldbesitzern am besten direkt gegenüber am Waldweg poltern. Damit kann das Holz mit einer Aufladestelle geladen werden. Auch kann so Frischeholz und Käferholz direkt nebeneinander gelagert werden.

Die Nebensortimente Kilben (SP), K-Holz (IL-K) oder Papierholz (IS-N) unterschreiten häufig die Mindestmenge eines halben LKW. Bevor das Rücken beginnt sollten Waldbesitzer oder Rücker nach gelagertem Holz gleicher Sorte Ausschau halten und ihr eigenes Rundholz dort poltern. Aber Vorsicht: Nicht auf Holz anderer Waldbesitzer poltern sondern direkt daneben, NIE auf bereits aufgenommenes Holz poltern! So gelagert muss der LKW für zwei oder mehrere Polter nur einmal anhalten, er arbeitet maximal in der Kranreichweite.

Nach oben scrollen
Cookie Consent mit Real Cookie Banner